+49 (0)30 / 864 218 45 redaktion@inamo.de

05.11.2015 „Ärzte ohne Grenzen“ präsentiert Ergebnisse der internen Untersuchung zum Luftangriff auf Krankenhaus in Kundus
Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières, MSF) haben in Kabul erste Ergebnisse ihrer internen Untersuchung des Luftangriffs vom 3. Oktober durch US-Spezialeinheiten in Kundus (Afghanistan: Kriegsziel Krankenhaus) vorgestellt. Demnach war das Ziel des Luftangriffs, bei dem 30 Menschen getötet und 37 verletzt wurden, eindeutig das Töten und Zerstören.
Das Krankenhaus wurde durch die Luftangriffe dem Erdboden gleich gemacht. „30 unserer Patienten und Angestellten wurden getötet. Einige von ihnen verloren ihre Glieder und wurden in den Explosionen enthauptet“, berichtet MSF. Personen, die versuchten, aus dem brennenden Gebäude zu entkommen, wurden von dem fliegenden „Kanonenboot“ AC-130U beschossen. Einige Augenzeugen berichten, dass die Schüsse den Bewegungen der fliehenden Menschen folgten. (TELEPOLIS)