Nachrichtenticker: Archiv August 2012

Bereitet sich die USA vor für ein Post-Israel Mittleren Osten?

28.08.2012

http://www.foreignpolicyjournal.com/2012/08/28/us-preparing-for-a-post-israel-middle-east/

Es gibt ein Papier mit dem Titel  “Preparing For A Post Israel Middle East”. Es hat 82 Seiten und weist daraufhin, dass die amerikanischen nationalen Interessen den israelischen widersprechen. Israel wäre gegenwärtig die größte Gefahr für die nationalen Interessen der USA- Die Studie wurde erstellt von der US Intelligence Community, die 16 Geheimdienstbüros umfassen und ein Jahresbudget von 70 Milliarden Dollar haben. U.a. Army, Air Force, Marine Corps, Coast Guard, Defense Intelligence Agency, Departments of Energy, Homeland Security, State, Treasure, Drug Enforcement Agency, Federal Bureau of Investigation, National Security Agency, National Geospatial Intelligence Agency, National Reconnaissance Agency and the Central Intelligence Agency commissioned the study.

Zuwachs an Siedlern

20.08.2012

Saed Bannoura IMEMC, 20.8.12   http://imemc.org/article/64086   Der Guardian, eine Zeitung in England, veröffentlichte kürzlich einen Bericht, der feststellte dass die Siedlerbevölkerung in der Westbank um mehr als 150 000 im letzten Jahr  gewachsen sei, und dass die Zahl der jüdischen Siedler in den besetzten Gebieten zur Zeit 350 000 übersteigt. Das Bevölkerungsregister in Israel weist einen Wachstum der Siedlerbevölkerung um 4,5% im letzten Jahr nach. 300 000 jüdische Siedler leben  jenseits der 1967-Grenze im besetzten Ost-Jerusalem.

Presseerklärung des Robert F. Kennedy Zentrums für Gerechtigkeit und Menschenrechte

20.08.2012

Die Vorsitzende des Robert F. Kennedy Zentrums für Gerechtigkeit und Menschenrechte (RFK Center), Kerry Kennedy, wird am 24. Bis zum 31. August eine Menschenrechtsdelegation von herausragenden internationalen Menschenrechtsanwälten sowohl in die von Marokko kontrollierten Gebiete der Westsahara als auch in die saharauischen Flüchtlingslager in Algerien leiten. Ziel dieser Reise ist, die Lage der Menschenrechte vor Ort zu beurteilen.

30 Olivenbäume in der Nähe des palästinensischen Dorfes At-Tuwani, südl. Hebron zerstört

16.08.2012

16.8.  Presseveröffentlichung -- Am Nachmittag des 16. August entdeckten Palästinenser, dass ein Olivenhain im Humra-Tal vor kurzem in der Nacht zerstört wurde. 30 Olivenbäume lagen geknickt auf dem Boden oder waren schwer beschädigt.

Der Olivenhain gehört einer palästinensischen Familie , die in Yatta lebt, einer Stadt nahe  At-Tuwami. Das Gebiet, in der Olivenbäume zerstört bzw. beschädigt wurden, liegt vor Havat Maan, einem illegalen Außenposten. Die Menge palästinensischer Bäume, die seit Januar 2012 zerstört oder beschädigt wurden, liegt  jetzt bei 97, die größte Zahl im Humratal. ( im ganzen schon mehr als 1 Million!!  Nach B’tselem). Die Zerstörung von Olivenhainen ( durch ethnische Säuberung, Siedlungsbau, Straßenbau, Mauerbau ….) stellt  ein schweres Problem für die Lebensgrundlage der Palästinenser dar.

“The plague of kidnapping and counter-kidnapping in Syria”

16.08.2012

Die größte Plage, die die Menschen in Syrien befallen hat – so die Tageszeitung al-Quds al-Arabi – egal welcher politischen Richtung sie angehören, sei das kidnapping.  Beide Seiten würden entführen und die Geiseln als Druckmittel für die jeweils anderen benutzen. Gestern kidnappte die libanesisch schiitische al-Mekdad Familie ungefähr 30 Syrier, die – so behauptet die Familie – zur Freien Syrischen Armee gehören und in Libanon leben. Angeblich hätte die FSA ein Familienmitglied der Mekdads gekidnapped. Schon vorher wurden schiitische Pilger aus dem Libanon auf dem Weg zurück von der Pilgerfahrt in Syrien gekidnapped. Die gleichen Kräfte kidnappten 48 Iraner, die den Wallfahrtsort Sayyda Zainab in Damaskus besuchten und die sich auf dem Rückweg in den Iran befanden. Die Libanesen haben Erfahrung mit der “Kidnapping Kultur” durch den 15 Jahre andauernden Bürgerkrieg (1976-1989). Kidnapping ist auch ein kriminelles Geschäft, stellt al-Quds al-Arabi fest. Die Familien der Geiseln werden erpresst, damit Lösegeld gezahlt wird. Dass der Hintergrund der Geiselnahme oft auch konfessionelle Gründe hat, würde die Lage noch katastrophaler machen. Al-Quds liegen Berichte über gekidnappte Geschäftsleute vor, deren Familien hohe Summen zahlen mussten, wenn sie ihre Familienmitglieder ausgeliefert haben wollten.