Nachrichtenticker: Archiv Juli 2011
General Younis von den eigenen Rebellen ermordet
31.07.2011
The Naional/usatoday.com - Gen Abdel Fattah Younis wurde am Donnerstag an seinem Kommandoposten bei Brega getötet. Hieß es zuerst, dass Muammar Qadhdafi ihn hätte töten lassen, so hieß es kurz danach, dass die Rebellen selbst ihn getötet hätten, weil seine Familie immer noch Beziehungen zu Qadhdafi habe. Der Militärsprecher der Rebellen, Ibrahim Beatelmal: Wir haben einen der wichtigsten Führer in Libyen verloren, ein großer Verlust für alle Kämpfer." Der Nationale Übergangsrat der Rebellen gab bekannt, dass der Chef der Miliz, die ihn getötet hat, festgenommen wurde. Er soll zu zur Jirah Ibn Al Obeidi brigade gehört haben. Andere verweisen auf Verbindungen zu al-Qadia. Durch diese Tat, meinte einer der Rebellen, wollte al-Qaida ihre Präsenz und ihren Einfluss in der Region zeigen.
usatoday berichtet, dass der Informationsminister der Rebellen, Mahmud Shammam, über die Auseinandersetzung der Sicherheitskräfte der Rebellen und der Nidaa Brigade berichtet hat. Sie fand im westlichen Stadtrand von Benghazi statt. Es gab vier Tote und sechs Versetzte. Erst nach fünf Stunden konnte die Nidaa-Brigade besiegt werden. Männder der Nidaa-Brigade griffen zwei Gefängnisse an, 200-300 Gefangene konnten flüchten, darunter Söldner, pro-Qadhdafi Kämpfer und Loyalisten des Regimes.
Rotten Deal in Libya
27.07.2011
Why Libyans have been dying by Qadhdhafi's bombs and by the bombs of NATO (to the cheers of the army of Mustafa `Abd-Al-NATO) Mustafa abd al-Jalil, the Libyan Transitional Council has been secretly negotiating with the Libyan dictator, it turned out. The details are in Al-Quds Al-`Arabi. Meldung des Blogs: AngraArab. Mustafa Abd al-NATO = Mustafa Abd al-Jalil).
Syrien: Die Rache des Regimes
27.07.2011
Ibrahim Qashoushs Sprechgesang gegen das Regime “Es ist Zeit abzuhauen, Oh Bashar”, der in Syrien weit verbreitet wurde, veranlasste das Regime ihn zu ermorden. Der 42 jährige Qashoush arbeitete bei der Feuerwehr in Hama. Sein Freund Saleh Abu Yaman sagt, dass er vor dem Aufstand über Liebe und die ökonomische Lage der Menschen gedichtet hätte, dann beim Aufstand hätte er sich engagiert. Seine Lyrik wurde immer bekannter, bei jedem Protest wurde sein „Es ist Zeit abzuhauen, Oh Bashar“ im Sprechgesang gesungen. Am 3. Juli war Qashoush verschwunden. Zeugen hatten gesehen, dass Qashoush auf dem Weg zur Arbeit in einen weißen Wagen gezerrt wurde. Abu Yaman: Wir wussten sofort, dass die Geheimpolizei in festgenommen hatte. Am nächsten Tag wurde seine Leiche im Orontes, der durch Hama fließt, gefunden. Seine Kehle war weggeschnitten. Der Sprecher des lokalen Koordinationskomitees, Omar Idilbi: „Sie haben ihn exekutiert.“ Die Brutalitäten des syrischen Geheimdienstes sind schon lange bekannt (siehe auch inamo-Sonderheft 1: Syrien, der Preis der Freiheit. Bericht von Rida Haddad= Gefangener Nr. 61. 1998. Mehrere Jugendliche wurden mit schweren Foltermerkmalen aufgefunden. Bei seiner Beerdigung am 4. Juli nahmen Tausende Bürger Hamas teil. (antiwar.com)
Konzentrieren sich die Taliban auf die Tötung höherer Regierungskader?
27.07.2011
Die Ermordung des Bürgermeisters von Kandahar City hat den Einfluss der USA im Süden stark geschwächt. Zuvor wurde Wali Karzei, Bruder des Präsidenten, in Kandahar getötet. Dies wirft die Frage auf, ob die Taliban eine neue Taktik entwickeln würden: Die Ermordung höherer Kader des Regimes.
Muammar al-Qadhdafi kann nicht ins Exil gebombt werden
27.07.2011
Die Ansicht scheint sich durchzusetzen, dass Muammar al-Qadhdafi nicht ins Exil gebombt werden kann. Nach mehr als vier monatiger Bombardierung durch die NATO, haben die „Rebellen“ nichts gewonnen. Es gibt auch andererseits keine Anzeichen einer Palastrevolution gegen Qadhdafi. Das Regime kontrolliert 20% mehr Land als zu Beginn des Aufstandes am 17. Februar. Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand sind gescheitert, weil die Rebellen und ihre westlichen Unterstützer darauf bestanden, dass Qadhdafi und seine Familie Libyen verlassen muss. Anfang des Monats – welch eine Überraschung – gab Mustafa Abd al-Jalil vom Transitional National Council bekannt, dass der Diktator im Land bleiben kann, aber seine Macht abgeben muss. Auch das UK hat seine Meinung geändert. Downing Street und Außenminister Williami Hague gaben bekannt, dass Qadhdafi im Land bleiben kann. Viele britische Militärs stellen inzwischen die Libyen Mission in Frage. Off the record beschweren sie sich über diese Aktion und betrachten sie als eine „distraction from unfinished business in Afghanistan“. Der UN-Gesandte für Libyen, Abdul Elah al-Khatib, besprach sich mit Oppositionsführern in Bengazi, bevor er nach Tripoli flog. Siehe auch The Indpendent.