Nachrichtenticker: Juli 2010

Das war nicht im Sinne der USA: Die USA liefert HighTech Ausrüstung zur Bekämpfung der Islamisten...Die Regierung/Hizbullah setzen es gegen israelische Spionage ein

31.07.2010

Los Angeles Times Der Chef der Sicherheitskräfte warnte einen Hizbullah-Kommandeur: Ihr seid infiltriert. Achraf Rifi ist der Chef der von den USA unterstützten inneren Sicherheitskräfte des Libanon.  Er übergab Beweise, die zeigten, dass zwei mittlere Kader von Hizbullah für den israelischen Militärgeheimdienst arbeiteten. Wafiq Safa, der Sicherheitschef von Hizbullah sagte nichts. "Sie waren geschockt", sagte einer der Beamten, der seinen Namen nicht nennen wollte. Der Kommandeur von Hizbullah, teilte Rifi am nächsten Tag mit, dass er sich um diese „Mitarbeiter" kümmere. Von ihnen hörte man nichts mehr. Jetzt mit der neuen Regierung ist die Zusammenarbeit mit Hizbullah wegen der Spionagezellen stärker geworden. Das war eigentlich nicht im Sinne des Westen, der die neue software lieferte, womit die Regierung Hizbullah bekämpfen sollte. Das Dilemma der USA, mit der neuen Technologie wird nun auch gegen Spionagenetze Israels vorgegangen. Westliche Beobachter meldeten Bedenken an. Mara Karlin, ehemaliger Libanonspezialist beim U.S. Defense Department, jetzt Forscher bei der John Hopkins School of Advanced International Studies, sagte: "Israel hat große Sorgen, dass alles was der Westen an das libanesische Militär und die Sicherheitskräfte liefert, gegen sie verwendet werden könnte." Washington hat seit 2006 Militärhilfe im Werte von 500 Millionen Dollar geliefert.  „Die Technologie, die gegen Fatah Islam eingesetzt wurde, wurde jetzt benutzt, um israelische Spionagenetze und Kollaborateure im Libanon aufzuspüren", so Col. Kamal Awar (in Rente), ehemaliges US-ausgebildetes Mitglied der libanesischen Special Forces, der jetzt die DEFENSE 21 herausgibt (eine arabisch-sprachiges Militärjournal).

Ronen Bergman, israelischer Enthüllungsjournalist, sagte, dass die USA Libanon sophisticated electronic equipment geliefert hätte, das es möglich mache Spuren zu identifizieren, aber auch Kommunikation zu entschlüsseln. 2008 berichtete die Jerusalem Post, dass Sgt. Maj. Lovai Balut von der Military Intelligence Unit 504 von der Sicherheit in Israel festgenommen wurde, weil er Information an Hizbullah lieferte. Im Juni wurde ein Soldat und verschiedene Zivilisten festgenommen, die angeblich für Hizbullah spioniert haben. In den letzten zwei Jahren zeigte die Arbeit der libanesischen Sicherheitskräfte Erfolg: Dutzende von Spione wurden verhaftet, die angeblich alle für Israel spionierten. Dies zeigt die Bemühungen der israelischen Sicherheit, um Hizbullah zu infiltrieren.

Zerstörung der Lebensgrundlage - Politik der zionistischen Landnahme

29.07.2010

Zionistische Politik der Zerstörung und Landnahme: al-Araqib: Nicht anerkanntes arabisches Dorf in Israel, das seit 1948 um die Anerkennung kämpft, wird plattgewalzt, die Olivenbäume herausgerissen. 300 Menschen werden obdachlos. The Guardian veröffentlichte von israelischen und arabischen Aktivisten aufgenommene Videos.

http://mondoweiss.net/2010/07/the-ethnic-cleansing-of-palestine.html

Altstadt Jerusalem - muslimisches Viertel: Siedler vertreiben neun Familien

29.07.2010

Antiwar Newswire - Jüdische Siedler beschlagnahmten ein Gebäude im muslimischen Viertel der Altstadt von Jerusalem. Sie vertrieben Dutzende von palästinensischen Bewohner und Mietern. Was ein scharfen Protest des UN-Beauftragten zur Folge hatte. Zwei Dutzend Siedler der Gruppe Ateret Cohanim betrat das Gebäude im muslimischen Viertel, so Nasser Quirresh, einer der vertriebenen Mieter. Er sagte, dass 90 Mitglieder seiner großen Familie in diesem Haus gelebt hätten, das nur wenige Meter von den wichtigsten muslimischen und jüdischen Stätten entfernt wäre (al-Aqsa Moschee und die Klagemauer). Die Famlie hat das Haus seit 60 Jahren gemietet, der Besitzer wohnt außerhalb des Landes. Der Anwalt der Familie, Samer Zoabi, sagte, dass die Siedler das Haus 1987 gekauft hätten und schon öfter vor Gericht gewesen wären, um die Familie zu zwingen auszuziehen. Das Gericht, so der Anwalt, hätte immer zu Gunsten der Familie entschieden. Robert Serry, UN-Beauftragter, meinte man könne das nicht akzeptieren. Die Siedler hätten mit Gewalt das Gebäude übernommen, in dem neun palästinensische Familien wohnen würden. Er forderte die Behörden auf, die Siedler zu entfernen und die palästinensischen Mieter wieder einziehen zu lassen. Quirresh berichtete, dass die meisten Familienmitglieder auf einer Hochzeit gewesen wären, als die Siedler, begleitet von der Polizei in das Haus gedrungen wären. Sein älterer Bruder, dessen Frau und die Kinder hätten sich geweigert das Gebäude zu verlassen. In der Zwischenzeit haben die Siedler Kameras installiert und Stacheldraht gelegt.

WikiLeak untergräbt die Kriegsbemühungen der USA

29.07.2010

Antiwar Newswire. Admiral Michael Mullen, der höchste Militärkommandeur der USA, erklärte, dass Julian Assange von der in Schweden beheimateten WikiLeaks Gruppe, Blut an den Händen haben könnte, weil er geheime Militärdokumente veröffentliche. Wikileaks hatte 92 000 Dokumente zum Afghanistankrieg veröffentlicht. Dort ist auch von zivilen Toten die Rede, über die nie berichtet wurde. Die USA hat die Praxis verurteilt, weil es gegen die Nationale Sicherheit ist und weil dies die Kriegsbemühungen beeinflussen könnte. Auch Verteidigungsminister Robert Gates warnte davor, dass Details über den Krieg die Beziehungen zerstören und die Reputation der USA in dieser Region gefährden könnte.

Der verhaftete Pfc. Bradley Manning, ein Army intelligence analyst soll für die offene Stelle verantwortlich sein. Man versucht ihn anzuklagen, auch weitere Mitarbeiter svon WikiLeaks, aber anscheinend hat die Gruppe keine Gesetze verletzt, also wird sie nur beschuldigt, die „Kriegsbemühungen zu untergraben".

Treffen Bashar al-Asad mit König Abdullah - Die USA sollen sich nicht einmischen!

29.07.2010

Reuters - Antiwar Newswire - Die syrische Regierung forderte die USA auf, sich nicht bei dem Besuch des saudischen Königs Abdullah einzumischen. Die zwei Länder, also Saudi-Arabien und Syrien, wüssten besser wie der Mittlere Osten zu stabilisieren sei. Zuerst finden in Damaskus Gespräche statt, dann reisen Präsident Bashar al-Asad und König Abdullah nach Beirut, wo versucht wird die Aufregung um den Prozess in Den Haag (Hariri-Mord 2005) zu beruhigen. Philipp Crowley vom US State Department, hatte gesagt, dass er hoffe, dass Syrien eine konstruktive Rolle in der Region spielen wird und auf die Bedenken von König Abdullah reagieren wird. In einer Stellungnahme des syrischen Außenministeriums heißt es, dass die USA „kein Recht habe über unsere Beziehungen mit den Ländern in der Region Erklärungen abzugeben und sich in den Inhalt der Gespräche, die in Damaskus mit dem saudischen Monarch geführt werden, einzumischen. Hassan Nasrallah von Hizbullah, hatte in seiner letzten Rede vor ein paar Tagen auf das Tribunal über den Hariri-Mord reagiert. Er bezeichnete es als „israelisches Projekt". Angeblich sollen einige Mitglieder von Hizbullah beteiligt gewesen sein. (Insbesondere nach den Verhaftungen der israelischen Spione, Libanesen, die in hohen Positionen bei Alef  (Telecom) spioniert haben, ist man auf jahrelange Manipulationen im „Netz" aufmerksam geworden. Die untersuchenden Beamten in Den Haag hatten sich die ganze Zeit auf Syrien konzentriert, jetzt auf einmal, nachdem Syrien sich aus der Isolation begibt, werfen sie ihren Blick auf Hizbullah). Nach Aussagen von Antiwar Newswire hat Philipp Crowley gesagte, Bashar solle Abdullah zuhören: „listen very attentively"