Nachrichtenticker: Mai 2010
Taliban stärker als 2001
31.05.2010
antiwar.com In einem Telefoninterview sagte der NATO Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, heute, dass die Taliban stärker seien, als die NATO zu Beginn der internationalen Operation 2001 erwartet hatte. Allerdings könnte der Krieg weitergehen, vorausgesetzt, dass man Ende des Jahre Fortschritte machen würde, weil die Anzahl der internationalen Truppen eskalieren würde. Rasmussens Vertrauen kommt zu einer Zeit, wo man zweifelt ob der „neue" McChrystal Plan irgendetwas bewirkt hat, oder ob es die gleiche fehlerhafte Politik ist, nur mit mehr Soldaten.
Kritik am deutschen Militär
31.05.2010
Friendly Fire Casualties in Afghanistan: GERMAN MILITARY CRITICIZED FOR DEADLY MISTAKES
http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,697803,00.html
Reaktion der Türkei und Griechenlands
31.05.2010
rawstory.com - Israels Verbündete froren die militärischen Verbindungen ein und bestellten die Botschafter Israels ein. Der stellvertretende Ministerpräsident, Bülent Arinc, sagte, dass die Pläne für drei gemeinsame Manöver auf Eis gelegt wären. Griechenland zog sich von den gemeinsamen Militärübungen zurück. Der Besuch des Chefs der Luftwaffe wurde ebenfalls gestrichen.
Zukünftige Hilfstransporte sollen mit Kriegsschiffen begleitet werden
31.05.2010
antiwar.com. Einst Israels engster Verbündeter in der Region, reagierte die türkische Regierung nur äußerst vehement. Weitere Hilfsschiffe will die Türkei in Zukunft mit Kriegsschiffen begleiten, um weitere israelische Angriffe verhindern. Die Israelis sprachen von Selbstverteidigung und beschuldigten die Aktivisten als im Dienste der al-Qaida stehend. Ein israelischer top-Investor forderte gar Rückgängigmachung der Investitionen in der Türkei.
Amerikanische Aktivistin schwer verletzt
31.05.2010
International Solidarity Movement. Einer 21 jährigen amerikanischen Aktivistin, Emily Henochowicz, wurde während einer Demonstration in Qalandiya eine Tränengaskartätsche ins GEsicht geschossen. Dabei hat sie ihr linkes Auge verloren, sie befindet sich zur Zeit im Hadassah-Hospital. Die Demonstration war gegen den israelischen Überfall auf die Friedensflotte gerichtet. Die israelischen Besatzungskräfte schossen Salven von Tränengas gegen die unbewaffneten Palästinenser und internationalen Protestler und verursachten eine Massenpanik unter den Demonstranten und den Menschen, die am größten Checkpoint Qalandiya in der Reihe standen. Sören Johanssen, schwedischer Freiwilliger der ISM, stand neben Emily Henochowicz: „Ganz klar, dass sie uns gesehen haben, sie haben gesehen dass wir Internationalisten sind und es sah so aus, als ob sie uns absichtlich treffen wollten. In schneller Folge schossen sie Tränengaskartätschen, links und rechts von Emily landeten zwei Kartätschen, die dritte schlug ihr ins Gesicht.


