Nachrichtenticker: März 2010

Vorwürfe des MI 6 gegen den Mossad

29.03.2010

Yisrael.News -  Der MI6 verdächtigt das Team der isr. Luftfahrtgesellschaft für den Mossad gearbeitet zu haben und Pässe von britischen Bürgern, die nach Israel flogen kopiert zu haben. So ein Bericht von News oft he World. Die Behörde ist auch besorgt, wegen der Sicherheitsuntersuchungen von britischen Politkern, die letzten September an einer Konferenz in Israel gegen den Terrorismus teilgenommen haben. Der MI6 glaubt, dass es seit Monaten auf Briten, die nach Israel flogen, abgesehen war und ihre Dokumente geklont wurden. Denn gerade Politiker, so die Polizeiquellen, wären ein strengen Sicherheitskontrolle unterworfen worden.

Alte Gesichter - Neue Koalitionen im besetzten Irak

29.03.2010

JUngeWelt.  „Die langwierige Auszählung der Stimmen im Irak ist beendet. Für viele überraschend wurden der oppositionellen Al-Irakija-Liste die meisten Sitze zugesprochen. Ein Beweis für die Fairneß der Wahlen ist dies nicht. Sie fanden erneut unter den Bedingungen einer brutalen Besatzungsherrschaft statt, dem Ausschluß von Kandidaten, Massenverhaftungen und der Ermordung politischer Gegner. Al-Irakia gewann nicht wegen, sondern trotz Repression und Wahlmanipulation. Offensichtlich hat dies einen großen Teil der Gegner des Besatzungsregimes dazu gebracht, sich hinter die aussichtsreichste Wahlallianz zu stellen.

Die westlichen Medien personalisieren gerne, und so ist in der Regel nur vom Sieg Ijad Allawis die Rede. Gewählt wurden aber vor allem die nationalistischen, überwiegend säkularen Gruppen und Persönlichkeiten der Liste. Auf sich alleine gestellt wäre der frühere Interimspremier und CIA-Mitarbeiter Allawi für die meisten kaum attraktiver gewesen als 2005. Damals hatte er im Bündnis mit der irakischen KP nur 8,2 Prozent der Stimmen erringen können. 

Die praktische Bedeutung des Wahlausgangs wird stark übertrieben. »Irak steht vor einem Machtwechsel« schlagzeilte etwa Die Welt. Doch egal, wer in ein paar Monaten neuer Regierungschef werden wird, die Macht liegt immer noch in den Händen der Besatzer. 

Tatsächlich hat Allawi wenig Chancen, eine Mehrheit zusammenzubekommen. Auch wenn die Regierungsparteien viele Federn lassen mussten, wird es wahrscheinlich zu einer - etwas erweiterten - Neuauflage der jetzigen Koalition kurdischer und schiitischer Parteien kommen. Nur die Chancen, dass Nuri Al-Maliki selbst wieder Ministerpräsident wird, sind durch seine Niederlage gesunken. Eine positive Bedeutung dieser Wahl liegt allein in der deutlichen Absage an eine religiöse, konfessionell ausgerichtete Politik und in einem klaren Votum für einen einheitlichen, zentral regierten und unabhängigen Staat. Al-Irakia hat seine Stimmen keinesfalls nur in den sunnitischen Provinzen gewonnen, sondern z.B. auch in Bagdad, wo die große Mehrheit der schiitischen Konfession angehört, traditionell aber überwiegend laizistisch ist. 

Ein Bündnis entschiedener Besatzungsgegner mit dem einstigen engen US-Verbündeten Allawi, der als Interimspremier u.a. für die Angriffe auf Falludscha mitverantwortlich ist, mag prinzipienlos erscheinen, wie die Teilnahme an Wahlen unter Besatzung generell. Es zeigt aber auch, dass ein großer Teil der Iraker fähig ist, in extremen Situationen schwierige Kompromisse zu schließen. In diesem Sinn könnte der Wahlerfolg ein Schritt bei der politischen Einigung der Opposition gegen die Besatzung sein. Ohne eine solche Einigung wird diese nicht zu beenden sein."

Früher oder später...liquidieren wir Hamas

28.03.2010

 news.yahoo.com - Früher oder später werden wir das Militärregime der pro iranischen Hamas liquidieren". So Finanzminister Yuval Steinitz, Likud, im Rundfunk. "Ich stelle keinen Zeitplan auf, aber wir tolerieren dieses Regime nicht, das permanent seine militärische Stärke ausbaut und sich mit einem Arsenal von Raketen ausstattet, die unser Land bedrohen."

Die Liga droht, aber...

28.03.2010

AP. Treffen der Arabischen Liga in Sirte, Libyen. Ein Berater des "U.S.-backed Palestinian president, Mahmoud Abbas" (Nabil Abu Rdeneh), wies ganz schnell die Auffordung der 22 Nationen zurück, Verhandlungen mit Israel abzulehnen. Sie sei nicht realistisch. Später bei al-Jazeera sagte er deutlicher: "Let us be realistic. We will not follow those who have special agendas". "We are ready for any Arab option. If they want to go to war let them declare that and mobilize their armies and their people and we will follow suit," sagte Abu Rdeneh.

Trotz des Widerstandes von Syrien und Libanon, die Mehrheit ist für Gespräche mit Israel - trotz der großen Frustration und dem Ärger wegen der Bautätigkeiten in Ostjerusalem. Der syrische Präsident Bashar al-Asad forderte Abbas auf, den bewaffneten Widerstand zu unterstützen. Außerdem forderte er dazu auf, jeglichen Kontakt zu Israel zu stoppen. „Der Preis des Widerstands ist nicht größer als der Preis des Friedens".   Die arabischen Regime hatten aber schon grünes Licht gegeben für Gespräche mit Israel unter amerikanischer Aufsicht. Sie DROHTEN dann allerdings ihre Unterstützung dafür rückgängig zu machen,  als die Bauvorhaben der Israelis in Osdtjerusalem bekannt wurden. Ligachef Amr Musa forderte eine neue Strategie des Drucks auf Israel. Die Anzahl der nichtteilnehmenden arabischen Staaten war diesmal sehr hoch. Acht Staaten waren nicht anwesend, darunter Präsident Mubarak und König Abdallah von Saudi-Arabien.

Abzug von Polizeiausbildern gefordert

28.03.2010

JungeWelt "Für die afghanische Bevölkerung ist die von der NATO ausgebildete Polizei eine größere Gefahr, als die Taliban es sind. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste der USA, Dennis Blair, hervor. Der Chefkoordinator aller 16 US-Geheimdienste betont weiter, dass die Korruption ein zentrales Problem in der Polizei Afghanistans ist. In Deutschland hat Andrej Hunko, Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke, die Bundesregierung in der vergangenen Woche in der Fragestunde des Parlaments mit dieser Aussage konfrontiert. »Der mangelhafte Ausbildungsstand und die hohe Korruptionsrate tragen in der Tat zur Verunsicherung der Bevölkerung bei«, antwortete Staatsminister Werner Hoyer (FDP). Allerdings teile die Regierung die »überspitzte Darstellung« Blairs nicht. Die afghanische Polizei sei nicht die »Hauptgefahrenquelle für die Bevölkerung«, so Hoyer weiter. Außerdem gebe es Untersuchungen, dass die Afghanen »die Arbeit der Polizei ... durchaus differenziert betrachten«. Der FDP-Mann erklärte, daß es »weiterhin notwendig und sinnvoll« ist, daß sich die BRD an der Polizeiausbildung beteiligt. Zu einem ganz anderen Schluß kam der linke Abgeordnete Hunko: »Die einzige logische Konsequenz ist der Abzug westlicher Soldaten und Polizisten«. Der von den NATO-Staaten forcierte Aufbau von Repressionsorganen sei Teil des Problems, nicht Teil der Lösung, so Hunko."