Nachrichtenticker: Oktober 2009

Waldbrände in Syrien...Bericht der FOrstverwaltung

31.10.2009

 Baladna . Die Fläche für Nutzwald in Syrien steigt wird im kommenden Jahr auf 275 005 Hektar steigen. Verglichen mit dem laufenden Jahr  waren es 2007 268 750 Hektar und 2006 265 524. Im Grenzgebiet gibt es eine natürliche Waldfläche  mit 232 840 Hektar. Die Zahlen stammen aus einem Bericht der  Forstverwaltung im Landwirtschaftsministerium. Es gibt 46 Baumschulen, die in verschiedenen Regionen des Landes arbeiten, sie produzieren mehr als 60 Arten von Waldbäumen. Die Zahl der zwischen 2007 und 2008 durchgeführten Neupflanzungen betrugen 13,4 Million Setzlinge. In den Jahren  2006 und 2007  wurden 16,7 Millionen Setzlinge angepflanzt, gegenüber 20,7 Millionen in den Jahren 2005-2006. Für den Rückgang gibt es verschiedene Gründe: Brände auf Grund von unbeabsichtigten touristischen Aktivitäten, Brände, auf landwirtschaftlichen Flächen, Brände durch Müllverbrennung, weggeworfene Zigaretten oder absichtlich gelegte Brände. Die Forstverwaltung hat eine Reihe von Maßnahmen getroffen - so der Bericht der Verwaltung -, um die Brandherde einzudämmen: Beobachtungsstationen, Feuerwehren etc. Dieses Jahr gab es 301 Brände, sie zerstörten 2500 Dunum Land. Und im vergangenen Jahr waren es 384 die 1891 Dunum Wald zerstören. 2007 zerstörten 585 Brände 31 000 Dunum Land.

Für den menschlichen Gebrauch ungeeignet.

21.10.2009

AFP, yahoo/news. Gaza City- Das Wasser im Gazastreifen ist so salzig, dass es nicht mehr für den menschlichen Gebrauch geeignet ist, sagte ein palästinensischer Angestellter, der für die Wasserversorgung innerhalb des belagerten Küstenstreifens verantwortlich ist.

„Das Wasser eignet sich nicht mehr für menschlichen Gebrauch:  nach Analysen und internationalen Studien sind nur mehr 10 % des Wassers im Gazastreifen zu gebrauchen und bedrohen das Leben der Palästinenser," warnt Munzir Shiblak.

In einen Statement ruft er  für notwendige Maßnahmen auf, die unternommen werden müssen, um das Problem der immer schlimmer werdenden Versalzung in den Gaza-Wasservorräten zu beenden. Shiblak nennt die Wassersituation sehr kritisch.

Er sagt, die Menge, die aus den unterirdischen wassertragenden Schichten (Aquifer) im letzten Jahr für 1,5 Millionen Menschen  als Trinkwasser und für die Landwirtschaft entnommen wurden, 160 Millionen  Kubikmeter betrugen,  der natürliche Nachfluss betrug aber nur 80-90  Millionen Kubikmeter.

Das Grundwasserdefizit stieg auf mehr als 80 Millionen Kubikmeter im vergangenen Jahr, und wenn die Situation so weitergeht, werden die Reserven in den nächsten Jahren umkippen, sagte Shiblak.

Nichterwünschte Hilfe

03.10.2009

Ma'an News Agency  - Die israelische Polizei hat einen ihrer eigenen POlizisten verhaftet, weil er palästinensischen Arbeitern geholfen hatte illegal über die Grenze (Westbank nach Galiläa) nach Israel zu kommen. Drei weitere Polizisten wurden ebenfalls verhaftet.

The financial crisis at An-Nahar

01.10.2009

AngryArab.As´ad Abu KHalil:  Al-Akhbar had a scoop the other day: about a major financial crisis at An-Nahar newspaper... in Lebanon. An-Nahar was from the 1960s to 1975 the major newspaper of Lebanon and partly of the Arab world. I always hated the paper: but in the 1960s and early 1970s, it hosted many talents and its political agenda (representing the right-wing agenda of its own, Ghassan Tuwayni who insisted over the years that he taught my father at AUB and I would try to convince him to no avail that my father studied at Cairo University in the 1940s) was more disguised at the time. It was original and inventive and Tuwayni new how to copy the success of American journalism (the good and the bad) which he observed when he went to school in the US. The paper has summarily fired some 50 staffers, including Ilyas Khuri (editor of its cultural supplement which basically is a right-wing platform that considers that human rights violations only occur in Syria in the whole Arab world and that all Arab countries--except Syria--has full respect for human rights) and George Nasif (who used to be a critic of Arab regimes and a champion of the Palestinian cause). Some are speculating that those fired were expelled for their political sympathies. I don't buy that because those fired have not deviated one iota from the right-wing, pro-Lebanese Forces line of the paper in recent years. Of course the demise of An-Nahar has been gradual (only foreign correspondents in Lebanon with no knowledge of Arabic still think that it is still a successful newspaper because of its designer name and its advertisements). They don't know that there is a monopoly in Lebanon: so that the company that runs distributions of newspapers and the company that sells ads to newspapers is owned by a most right-wing Lebanese Forces supporter, Antoine Shuwayri, and he insists on giving most ads to An-Nahar. But you may take a look Alexa ranking here and see that Al-Akhbar (which is only three years old) has quickly surpassed An-Nahar in ranking--and An-Nahar is obsessed with race and prestige ranking . Here, Al-Akhbar CEO, Ibrahim Amin, discusses the crisis and its causes. An-Nahar lost its leadership and its mission: and most importantly, it no more has columnists that people follow. One publisher (rival of An-Nahar) told me in Beirut 4 years ago: "I feel sorry for An-Nahar. The grandfather is senile and the granddaughter is dumb. " But An-Nahar has played a most sinister role in Lebanese politics and culture, and is responsibly at least partly for the spread of the Lebanonese national idea, with all its myths and fabrications. Yesterday, AlJazeera ran a report on this story. It will grow.

Opposition gegen weitere Sanktionen

01.10.2009

Washington Post. Oppositionelle im Iran fürchten, dass weitere Sanktionen wegen des Atomprogramms schlimme Konsequenzen haben könnten. Dies würde die Regierung stärken und sie härter gegen die Opposition vorgehen lassen. Sie können es kaum wagen die Konstruktion der Atomanlage in Qom zu kritisieren. Dann würden sie als Verräter an der nationalen Sache abgestempelt. Mir Hossein Mousavi, Ahmadinejads Gegenkandidat, bezeichnet seine Politik als „falsch und abenteuerlich". Sanktionen machen der Regierung nichts aus, so Mousavi, sie treffen die Menschen.