Die Hilfsorganisation "Médécins sans frontières" will in Misrata ihre HIlfe einstellen
26.01.2012
Die Hilfsorganisation "Médécins sans frontières" erklärte, dass sie ihre Arbeit in der libyschen Stadt Misrata einstelle, nachdem sie regelmäßig von Vertretern der Übergangsregierung gebeten worden war, Opfer von Folter wieder herzurichten. Einen Tag zuvor hatte auch Navi Pillar, Beauftragter der UN für Menschenrechte, erklärt, dass Folter im neuen "demokratischen" Libyen, in dem soeben Qadhdhafi-treue Milizen die Stadt Beni Walid zurückeroberten, an der Tagesordnung sei.