WikiLeak untergräbt die Kriegsbemühungen der USA

29.07.2010

Antiwar Newswire. Admiral Michael Mullen, der höchste Militärkommandeur der USA, erklärte, dass Julian Assange von der in Schweden beheimateten WikiLeaks Gruppe, Blut an den Händen haben könnte, weil er geheime Militärdokumente veröffentliche. Wikileaks hatte 92 000 Dokumente zum Afghanistankrieg veröffentlicht. Dort ist auch von zivilen Toten die Rede, über die nie berichtet wurde. Die USA hat die Praxis verurteilt, weil es gegen die Nationale Sicherheit ist und weil dies die Kriegsbemühungen beeinflussen könnte. Auch Verteidigungsminister Robert Gates warnte davor, dass Details über den Krieg die Beziehungen zerstören und die Reputation der USA in dieser Region gefährden könnte.

Der verhaftete Pfc. Bradley Manning, ein Army intelligence analyst soll für die offene Stelle verantwortlich sein. Man versucht ihn anzuklagen, auch weitere Mitarbeiter svon WikiLeaks, aber anscheinend hat die Gruppe keine Gesetze verletzt, also wird sie nur beschuldigt, die „Kriegsbemühungen zu untergraben".

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